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Datenbanken 2

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Schlüssel:

Im relationalen Datenbankmodell sind Tabellen über „Schlüssel“ verbunden; der Primärschlüssel ist eine innerhalb der Tabelle für jeden Datensatz eindeutige ID; diese eindeutige, primäre ID kann von einer anderen Tabelle referenziert werden. Diese Referenz zu einer ID in eine andere Tabelle nennt sich „Fremdschlüssel“.

Primärschlüssel müssen immer minimal sein.
  1. Speichereffizienz: Jeder Wert im Primärschlüssel nimmt Speicherplatz in der Datenbanktabelle ein. Je weniger Attribute im Schlüssel enthalten sind, desto weniger Speicherplatz wird für den Schlüssel benötigt. Dies ist besonders wichtig, wenn die Tabelle viele Datensätze enthält.

  2. Indexperformance: Primärschlüssel werden in der Regel auch als Index verwendet, um schnellen Zugriff auf die Datensätze zu ermöglichen. Je kompakter der Schlüssel ist, desto effizienter können diese Indizes verwaltet und durchsucht werden.

  3. Transaktionsperformance: Bei Schreibvorgängen in die Datenbank müssen die Primärschlüsselwerte für neue Datensätze erzeugt werden. Ein minimaler Schlüssel benötigt dafür weniger Rechenleistung.

  4. Übersichtlichkeit: Kurze, aussagekräftige Primärschlüssel erhöhen die Lesbarkeit und das Verständnis der Datenbankstruktur für Entwickler und Administratoren.

  5. Konsistenz: Wenn Primärschlüssel möglichst minimal gehalten werden, ist es wahrscheinlicher, dass die Schlüssel tatsächlich einzigartig und stabil bleiben. Dies erhöht die Datenintegrität.

Datentypen:

Jede Spalte kann nur Werte eines bestimmten Datentyps speichern

Verschiedene DBMS bieten unterschiedliche Datentypen, aber Strings und Zahlen verschiedener Länge und Genauigkeit sind immer verfügbar.

Datentypen definieren neben der Menge der möglichen Werte auch die Operationen auf den Werten.

3 typische Datentypen:

  • Zeichenketten (feste Länge, variable Länge)- z.B.: TEXT
  • Zahlen (Integer, Fest- und Gleitkommazahl) - z.B. INT
  • Datums- und Zeitwerte - z.B.: DATE
  • Binäre Daten (Bitmuster/Programmcode) - z.B.: BINARY

Darstellung

Ein Entity Relationship Diagramm (ER Diagramm) ist eine Art Flussdiagramm, das zeigt, welche Beziehungen zwischen „Entitäten“ wie Menschen, Objekten und Konzepten innerhalb eines Systems bestehen. ER Diagramme werden häufig eingesetzt, um in den Bereichen Softwareentwicklung, Wirtschaftsinformatik, Bildung und Forschung relationale Datenbanken zu entwerfen oder zu debuggen

Bei diesen Diagrammen wird anhand einer begrenzten Anzahl von Symbolen wie Rechtecken, Rauten, Ovalen und Verbindungslinien die Vernetzung zwischen Entitäten, Beziehungen und deren Attributen dargestellt.

https://www.lucidchart.com/pages/de/was-ist-ein-entity-relationship-diagramm

Datenbankmodell

Der Vorteil des Modells liegt in der einfachen Übertragung der logischen Datenbankbeziehungen in ein relationales Datenbankmodell, dass sogenannte Relationenmodell von Edgar F. Codd.

  • Das Entity Relationship Diagram ist ein Datenmodell, welches zur Modellierung von logischen Datenbankbeziehungen verwendet wird.
  • Das Entity Relationship Diagram wurde von Peter Chen entwickelt, der erstmals eine sehr einfache, grafische Datenmodellierung zur Abbildung von Datenbeziehungen verwendet hat.
  • Neben dem Modell von Peter Chen, hat sich später die ERD-Modellierung nach Richard Barker in diversen Unternehmen durchgesetzt.

https://www.datenbanken-verstehen.de/lexikon/entity-relationship-diagram/

Das relationale Datenbankmodell besteht aus drei wichtigen Bausteinen:

  • Tabellen
  • Attributen
  • Beziehungen

Ein Relationales Datenbankmodell ist eine Ansammlung von Tabellen, die miteinander verknüpft sind. Jede Zeile (auch Tupel genannt) in einer Tabelle ist ein Datensatz. Jedes Tupel besteht aus einer großen Reihe von Eigenschaften (Attributen), den Spalten der Tabelle. Ein Relationsschema legt dabei die Anzahl und den Typ der Attribute für eine Tabelle fest.

https://www.datenbanken-verstehen.de/datenbank-grundlagen/datenbankmodell/relationales-datenbankmodell/


Zusatz zum besseren Verständniss:

https://studyflix.de/informatik/er-modell-7476



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