Materialien (PBR)
- Metall:
metalness 1, roughness klein, lebt von der Environment-Map
- Glas:
transmission, thickness, ior
- Lack und Autolack:
clearcoat
- Stoff, Samt, Knete:
sheen
- Seifenblase, Perlmutt:
iridescence
- Leuchten:
emissive plus Bloom
Eigene Shader (GLSL)
- Fresnel: Kanten leuchten (Hologramm, Röntgen, Atmosphäre)
- Noise-Displacement: Formen wabern, Wasser, flüssiges Metall
- Dissolve: Objekt löst sich mit glühendem Rand auf (nicht in der Demo)
- Raymarching / SDF: verschmelzende Metaballs, unendliche Fraktale (nicht in der Demo)
- Shader-Hintergründe: Aurora, Gradient-Mesh, Wellen
Geometrie umbauen
- Partikel:
MeshSurfaceSampler, Morphing zwischen zwei Formen
- Voxel: Oberfläche auf ein Würfelraster runden
- Wireframe, Kanten:
EdgesGeometry, WireframeGeometry
- Instancing: zehntausende Objekte ohne Leistungsverlust (Schwärme, Datenpunkte)
- Morph Targets: Form A fließt in Form B
- Extrusion: aus Umrissen (SVG, Logo, Schrift) werden 3D-Körper
Post-Processing
- Bloom, Afterimage, Glitch, RGB-Shift, Filmkorn, Vignette
- Halftone, Pixelate, ASCII, Dot-Screen
- Tiefenunschärfe (
BokehPass), Tilt-Shift
- Outline, Ambient Occlusion (
GTAOPass), Spiegelungen (SSRPass)
- Farblooks per
LUTPass
Bewegung und Timing
- Easing: easeOutBack, Bounce, Elastic statt linear
- Stagger: Teile versetzt starten lassen
- Keyframes: GSAP-Timeline für längere Abläufe
- Scroll-Animation: Szene folgt dem Scrollen (ScrollTrigger)
- Physik: fallen, stapeln, kollidieren (Rapier, cannon-es)
- Audio-reaktiv: Web-Audio-Analyser steuert Größe, Farbe, Bloom
Kamerafahrten: Begriffe für den Prompt
Alle Fahrten aus dem Katalog lassen sich unter „Kamera & Timing“ abspielen. Am genauesten wird der Prompt, wenn Begriff, Dauer, Start- und Endpunkt und das Easing drinstehen, z. B. „Dolly-In in 6 s von 170 % auf 70 % Abstand, easeInOutCubic“.
- Orbit Shot: Kreisfahrt um das Objekt. Arc Shot heißt ein Teilbogen, z. B. 90° oder 270°.
- Dolly-In / Push-In und Dolly-Out / Pull-Out: geradlinig vor und zurück. Ein Zoom ändert dagegen nur die Brennweite (fov), die Perspektive bleibt.
- Truck (seitlich), Pedestal (senkrecht hoch/runter), Crane / Boom (Bogen nach oben): Fahrten auf festen Achsen.
- Pan (schwenken links/rechts), Tilt (nicken), Roll / Dutch Angle (kippen um die Blickachse): Kamera dreht sich, bleibt aber am Platz.
- Dolly Zoom / Vertigo: zurückfahren und gleichzeitig hineinzoomen.
- Fly-through: Flug auf einer Kurve (
CatmullRomCurve3), auch durch Türen, Tunnel oder Objekte hindurch; mit Barrel Roll dreht sich das Bild dabei um 360°.
- Tracking Shot / Follow Cam: Kamera folgt einem bewegten Objekt, meist mit Verzögerung (damped follow).
- Top-down / Bird's-Eye, Worm's-Eye (Froschperspektive), Hero Shot (leicht von unten, wirkt mächtig).
- Rack Focus: Schärfe wandert per
BokehPass; Shallow Depth of Field für den Miniatur- oder Produktlook.
- Snap Zoom / Crash Zoom und Whip Pan (Reißschwenk mit Bewegungsunschärfe) als schnelle Übergänge.
- Bullet Time / Frozen Moment: Zeit fast angehalten, Kamera fährt einen Bogen; kombiniert mit Exploded View schweben die Einzelteile.
- Handheld Shake: leichtes Wackeln aus Noise, dokumentarischer Look. Camera Shake kurz und kräftig bei Einschlägen oder Bass-Kicks.
- Orthografische Kamera: isometrische Infografik ohne Perspektive.
Übergänge
- Hard Cut, Crossfade, Dip to Black (über Schwarz)
- Wipe, Iris (Kreis auf/zu), Slide / Push
- Noise Dissolve, Pixelate, Glitch Transition
- Zoom Transition, Whip Pan Transition
- Match Cut / Morph: Form A wird zu Form B, etwa per Partikel-Morphing
- Technik: zwei Szenen in Render-Targets rendern und per
ShaderPass mischen
Formate
- 16:9 (1920 × 1080): Präsentation, YouTube, digitale Tafel
- 9:16 (1080 × 1920): Reels, TikTok, Shorts
- 1:1 (1080 × 1080) und 4:5 (1080 × 1350): Instagram-Feed
- Im Prompt Auflösung und Bildrate nennen, z. B. „1080 × 1920, 30 fps, 8 s nahtloser Loop“
- Safe Area: Text bei Hochformat nicht in die oberen und unteren 15 %, dort liegen die App-Bedienelemente
Ton und Musik: Bibliotheken und Begriffe
Alle Browser-Bibliotheken bauen auf der Web Audio API auf. Sie unterscheiden sich darin, wie bequem man damit Musik, Effekte oder Analyse baut. Im Katalog spielt Tone.js alle Beispiele; die übrigen nennst du im Prompt, wenn ihr Einsatzzweck passt.
- Web Audio API (ohne Bibliothek): Oszillatoren, Filter, Hüllkurven, Hall. Gut für kurze UI-Klicks und einzelne Effekte. Prompt:
Sounds direkt mit der Web Audio API synthetisieren, ohne Bibliothek
- Tone.js (im Katalog eingebaut): Synthesizer, Sampler, Effekte und ein
Transport mit Tempo, Takt und Swing. Erste Wahl, wenn Bild und Musik synchron laufen sollen. Prompt: Tone.js mit Transport, Tone.Loop/Tone.Sequence, PolySynth, Reverb
- ZzFX / ZzFXM: unter 1 KB, Spielgeräusche und kleine Chiptune-Songs aus einer Zahlenreihe. Prompt:
ZzFX für Sound-Effekte (Sprung, Münze, Treffer)
- jsfxr: Generator für 8-Bit-Effekte mit Presets wie pickupCoin, laserShoot, explosion. Prompt:
jsfxr-Presets für Retro-Effekte
- Strudel: Live-Coding nach TidalCycles im Browser, Rhythmen als Muster wie
"bd sd [~ bd] sd". Gut für den Informatikunterricht. Prompt: Strudel-Pattern für Beat und Bass
- Soundfonts (smplr, WebAudioFont): echte Instrumente wie Klavier, Streicher, Posaune als Samples. Die Datei wird dann mehrere MB groß. Prompt:
smplr mit Soundfont „acoustic_grand_piano“, Samples lokal
- Howler.js: spielt fertige Audiodateien zuverlässig ab (Sprites, Loops, Lautstärke), synthetisiert nichts. Prompt:
Howler.js für Hintergrundmusik aus musik.mp3
- Meyda: Audioanalyse mit benannten Merkmalen wie
energy, rms, spectralCentroid (hell/dunkel), chroma (Tonhöhen). Feiner als der reine AnalyserNode, den der Katalog für die Bassenergie nutzt. Prompt: audioreaktiv mit Meyda: energy steuert Größe, spectralCentroid die Farbe
- Three.js PositionalAudio: Raumklang, die Quelle hängt an einem 3D-Objekt und wird mit Abstand leiser. Prompt:
PositionalAudio am Auto, Doppler-artiger Vorbeifahrt-Effekt
- Vibration API:
navigator.vibrate() lässt Handys mitvibrieren. Funktioniert unter Android in Chrome und Firefox, auf iPhones nicht.
Außerhalb des Browsers: Sonic Pi (Musik als Ruby-Code, verbreitet in Schulen), SuperCollider, Csound oder Python mit numpy, das WAV-Dateien rechnet.
So formulierst du den Auftrag an Claude
Ein guter Prompt nennt fünf Dinge: Motiv (was zu sehen ist, mit echten Daten), Stilbegriff (der englische Fachbegriff aus der Karte trifft am genauesten), Bewegung (Intro, Loop, Kamera), Format (16:9 für Präsentationen, 1080 × 1920 für Reels und TikTok) und Einschränkungen wie „eine HTML-Datei, Three.js lokal, kein CDN“.
Für Videos: canvas.captureStream() mit MediaRecorder nimmt direkt im Browser als WebM auf, so wie der Video-Knopf oben. Für exakte Bildraten eignet sich eine Bild-für-Bild-Aufnahme (z. B. CCapture.js).